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Utah: Gold als Zahlungsmittel
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Utah: Gold als Zahlungsmittel

30.03.2011 | proConcept AG | proConcept AG

Amerikanische Politiker wollen Gold statt Dollar. Aus Angst vor einer drohenden Inflation hat das Parlament in Utah (USA) ein Gesetz verabschiedet, welches Gold und Silber als Zahlungsmittel legalisiert, das begrüßt die proConcept AG sehr.

Die Angst geht um unter den Amerikanern: Sie fürchten, dass sie sich eines Tages für ihr Geld nichts mehr kaufen können. Die Staatsschulden ufern aktuell in solchem Maße aus, dass die drohende Inflation bereits ständiger Begleiter in den Köpfen vieler Bürger ist. Jetzt wollen die Politiker in mehreren Bundesstaaten die Geldpolitik selbst in die Hand nehmen, so die Financial Times Deutschland (FTD: „Utah macht Gold zum offiziellen Zahlungsmittel“).

Goldmünzen als offizielles Zahlungsmittel

Allen voran Utah – dort hat das Parlament jüngst abgestimmt, dass Gold und Silber offizielles Zahlungsmittel werden soll. In 13 anderen US-Bundesstaaten werden ähnliche Gesetze erwogen. Die Gewinne der Wertsteigerungen der Münzen unterliegen nicht der Kapitalertragssteuer, was einen großen Vorteil darstellt.

Gold statt Lebensversicherung

Aus Sicht der proConcept AG ist diese Entwicklung in der Geldpolitik der USA als sehr positiv zu bewerten. Dazu Jens Heidenreich, Direktor der proConcept AG und Leiter des LV-Doktor-Projektes: „Gold ist erheblich sicherer als beispielsweise eine Lebens- oder Rentenversicherung. Daher begrüßen wir diese Entwicklung in Utah sehr. Schließlich sind Sachwerte weitaus zukunftsorientierter anstatt langfristiger Zahlungsvereinbarungen, die knapp drei Viertel der Menschen nicht bis zum Laufzeitende bedienen können oder wollen und dann erhebliche Verluste machen müssen.“

Das neue Gesetz müssen jetzt nur noch der Senat und der Gouverneur unterzeichnen, dann stehen den Gold- und Silbermünzen in Utah nichts mehr im Wege.

 

5 Kommentar(e) zum Artikel

Von Gerd Tinius

 

am 31.03.2011 um 19:53

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Gold und Silber als Zahlungsmittel?? Welch irrwitziger Traum! Solange da nicht überall auf der Welt alle mitmachen und das Papier noch das gängige Zahlungsmittel bleibt, fördert man zum einen die Kriminalität extrem und zum anderen entstehen neue gesellschaftliche Gräben. Z.B. wird ein weiteres Problem dadurch entstehen, dass Händler Ihre Waren nur noch gegen \"harte Währung\" abgeben (Deutschlands Hyperinflation und die Zustände nach dem 2. Weltkrieg lassen grüßen) und alle auf der Strecke bleiben, die diese Währung nicht oder unzureichend besitzen. Der Teufelskreislauf der Inflation wird zusätzlich angeheizt. Das globale Wirtschaft- und Währungsgefüge würde völlig aus den Fugen geraten. Als Kapitalanlage sind Edelmetalle derzeit noch "goldrichtig", ebenso wie Immobilien und Kunstgegenstände. Doch der Preis einer jeglichen Sache richtet sich immer danach, was der Gegenwert ist. Und dass Gold heute teuer ist, liegt doch u.a. daran, dass wir seinen Preis in Papiergeldeinheiten ausdrücken. Weiterhin: bei den immensen Wertschöpfungen der Menschheit dürfte wohl auch alles Gold dieser Welt nicht mehr für einen angemessenen Gegenwert ausreichen, es sei denn global würde ein einheitlich neuer Bewertungsmaßstab bezogen auf Edelmetalle gefunden. Solange also Papiergeld existiert, sind Gold und Silber als offizielles Zahlungsmittel eine Lachnummer, denn wie soll eine Ware, eine Immobilie, eine Dienstleistung oder der Arbeitslohn dann ausgepreist werden und welcher Aufwand wäre erforderlich, die täglichen Kursschwankungen im Goldpreis der Ware, der Dienstleistung usw. zu berücksichtigen?
Gold, Silber usw. sind also nur solange wertvoll und stellen Sicherheit dar, solange eine unsichere Papierwährung als Vergleichsmaß existiert. Sobald Edelmetalle das Papiergeld als Währung komplett ablösen, sind sie nach heutigen Maßstäben nicht mehr wertvoll, denn dann nutzt sie jeder. Dann bilden möglicherweise andere seltene Rohstoffe, die z.B. die Elektronikindustrie oder andere Hightec-produkte benötigen, neue Wertmaßstäbe. Bevor also proConcept und andere Kommentatoren lauthals Edelmetalle als Zahlungsmittel begrüßen, sollten sie mal genauer darüber nachdenken. Übrigens: Wäre nicht die menschliche Gier und Raffsucht nach Reichtum so ausgeprägt, dann würde sich die ganze Problematik so nicht stellen. Die Erkenntnisse von Karl Marx zum Wesen des Kapitals kann ich mir an dieser Stelle nicht verkneifen.

Von Peter Zwieg

 

am 31.03.2011 um 17:15

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Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Sachwerte sind in der heutigen Zeit ein absolutes Muß. Silber ist an dieser Stelle als krisensicher und tauschbar anzusehen.

Von Torsten Priesemann

 

am 31.03.2011 um 17:05

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Ich stimme dem Ansinnen des Staates Utah voll und ganz zu. Doch bitte lasst die Eigenwerbung liebe Kollegen.Dies ist kein Marktplatz! Jeder sucht sich seine Kunden selbst.

Von Bernd Riebisch

 

am 31.03.2011 um 16:14

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der Gedanke,dass es bald ganz fürchterlich kracht,ist für viele tatsächlich abstrakt.Das ist die breite Masse. Aber es gibt auch intelligente Leute, die nichts vom grossen Crash hören wollen.Es hilft nur Mut und Realitätssinn, den Gedanken auch zuzulassen. Leute tauscht eure bald wertlosen EUROS in Edelmetalle ein!
Nur das ist Inflationsgeschützt und Krisensicher.

Von Roland Heuschmann

 

am 31.03.2011 um 16:03

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Das sage ich schon seit Jahren - Gold und Silber als wertbeständiges Geld. Ich Deutschland ist nach einer neuen Studie gerade mal 0,3% des Vermögens in Silber angelegt.
Bei mir kaufen sie Gold und Silber sicher und günstig - auf Wunsch auch anonym.

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